Leben und Tod

11 08 2008

Es ist das erste meiner Gedichte, das sich reimt.
Und immerhin scheint es einen tiefen Sinn zu haben.
Aber es hat nichts mit meinem Leben zu tun…


Leben und Tod

Im Atem der Nacht
Ward ein Kind geboren,
neues Leben erwacht
unter des Dorfes Toren.

Sie genau hin,
Es öffnet die Augen.
Es sucht nach der Brust,
Es möchte dran saugen.

Sucht die Wärme der Mutter,
Blickt ängstlich umher,
Schreiend und weinend.
Das atmen fällt schwer.

Sie kann nicht ertragen,
den Anblick vom Kinde.
Die Augen des Babys
berichten von Sünde.

Sie weiss nicht mehr weiter,
Ihr Kopf ist leer.
Ihr einziger Ausweg
ist ist tränenschwer.

Sie siehts schwarze Meer
geht ganz langsam hinein,
dreht sich kurz um,
hört das Baby schrei´n.

Ihr Atem stockt,
die Tränen rinnen,
sie kann es nicht ertragen
um des Kindes Willen.

Auch das Baby will sterben.
Es fühlt sich verlassen.
Kann nicht verstehen,
wie sie es kann hassen.

Es braucht ihre Nähe,
braucht ihr Leben.
Ohne sie ists verloren,
hat aufgegeben.





Tränen

11 08 2008

Autor: Arcanoé
Datum: 28.10.96 (mit gerade 16 Jahren)
Kommentar: Mein wahrscheinlich tiefgründigstes Gedicht. Welches leider heute noch immer der Wahrheit entspricht…
Und ich bin beim Lesen ehrlich erschüttert, was in mir vorgegangen ist und heute noch in mir vorgeht…

Tränen

Du bist umgeben von Menschen
doch du bist einsam.
Die Sonne scheint
doch um dich ist Nacht.
Alle schwitzen
doch du frierst.
Es ist Hochsommer
doch für dich ist tiefster Winter.
Alle lachen, doch
…du weinst…

Du hattest viele Freunde
jetzt hassen sie dich.
Sie schlagen dich,
treten dich,
du wehrst dich nicht, denn
…du weinst…

Die, denen du vertrautest,
haben dich ausgenutzt.
Die, denen du glaubtest,
haben dich belogen.
Die, denen du halfst,
haben dich sitzen lassen.
Der, den du liebtest,
fühlt nichts mehr für dich.
Du wirst gehasst,
du hasst dich selbst, und
…du weinst…

Du weißt nicht,
ob du es noch einmal schaffst,
dem Danach zu entkommen.
Du glaubst nicht,
dass noch einmal jemand kommt,
um dich zu retten,
dir zu helfen.
Du nimmst Abschied,
…du weinst…





*stöber*

11 08 2008

Beim rumstöbern in meinem alten Blog bin ich auf ein paar Gedichte gestoßen, die ich vor ein paar Jahren geschrieben habe. Ich werde sie bei Gelegenheit mal hierhin kopieren (und drüben löschen, nicht, dass noch jemand eine Verbindung herstellen kann).





Schade eigentlich…

11 08 2008

…dass ich kaum Kontakt zu diversen angeheirateten Verwandten habe. Wobei kaum noch dezent übertrieben ist. Irgendwie ist es gar keiner mehr.
Es geht mir so zwar wirklich blendend, denn was die Jahre zuvor ablief war echt nicht mehr feierlich (der eine oder andere Leser hat es vielleicht noch in Erinnerung) und ein Kindergarten war eine Horde reifer Menschen die überlegt Handeln dagegen. Aber es fehlt mir schon manches Mal, dass es so gar nichts mehr zum Lästern gibt. Niemand mehr, über den ich mich aufregen und schlapp lachen kann, niemand mehr, der mir die Schuld für alles in die Schuhe schiebt (ja, ich habe Frankreich damals gezwungen die Freiheitsstatue an die USA zu verschenken, ja, ich habe den ersten Weltkrieg verursacht, ja, wegen mir gibt es immer noch keinen Impfstoff gegen HIV… Spaß bei Seite) und mir Dinge an den Kopf wirft, die mich wiederum aus der Bahn werfen.
Niemand, der im gleichen Atemzug um Hilfe bittet und sagt ich solle ihn in Ruhe lassen. Niemand, der mir seine Fehler unterschiebt.

Aber ich könnte ja mal ein paar Anekdötchen aus der Vergangenheit raus kramen. :D (Die werden dann aber geschützt, nicht dass es hier wieder Ärger gibt. ;) ) Ein paar habe ich noch auf der Festplatte aus meinem alten Blog. Als ich den gelöscht habe, habe ich alle Beiträge gespeichert. Man weiß ja nie, ob man sie nochmal braucht.
Und mit meinem brach liegenden Blog sollte ich das wohl auch mal machen.





Er hat es gesagt, er hat es gesagt!!!

11 08 2008

Mein Bébé hat es endlich gesagt! Heute kam tatsächlich „Mama“ über seine Lippen. :D

Und ich bin das Grinsen nicht mehr los geworden. Ist aber auch kein Wunder, denn Papa sagt er schon etwas länger. ;)





Endlich!

11 08 2008

Die erste Note ist da!

Witzigerweise von der Klausur, die ich als letzte geschrieben habe *augenroll*

Von beiden Matheklausuren ist noch nichts in Sicht.

Egal, ich hab eine Note! *freu*

Anorganische Chemie: 2,0!!!

Ich finde dafür, dass die Vorlesung über ein Jahr her ist, ich mich so gut wie nicht mehr an das dazugehörige Praktikum erinnern kann und irgendwie versucht habe den Stoff zu lernen, ohne zu wissen was ich tue, ist es echt richtig gut geworden!

Und in Anbetracht dessen, dass meine beiden Mitschreiber eine 4,0 und 5,0 geschafft haben ist meine 2 sogar verdammt gut geworden!





Ich brauch Urlaub

9 08 2008

…vom Urlaub…

Die zwei Wochen waren wirklich schön, wunderbar und eigentlich sogar erholsam. Noés Papa hat sich richtig viel um Noé gekümmert, so dass ich eigentlich recht viel Freizeit hatte.
Aber trotzdem merke ich, dass zwei Wochen Nonstop Kleinkind ganz schön anstrengend sein können und ich mal wieder ein paar Stunden für mich ganz alleine brauchen könnte.
Ich merke, dass ich schon wieder viel zu schnell ungeduldig werde und viel zu schnell viel zu laut mit Noah schimpfe. Er hat im Moment aber auch eine echt nette Phase in der er seine Grenzen austestet. Überall klettert er hoch, jedes „Nein“ wird komplett ignoriert und wenn man schimpft lacht er nur. Das kann einen echt ganz schön zur Weißglut treiben.
Zu allem Überfluss hat er mir dann das Telefon auf die Finger geworfen (er wirft momentan alles mit Freude durch die Gegend…) und ich hab bei offenem Fenster einen Brüll losgelassen. Jetzt weiß wenigstens die ganze Nachbarschaft, dass wir einen kleinen Satansbraten (B)Engel haben und ich momentan blank liegende Nerven.
ICH WILL UUUUUUURLAUB!!!





Gesucht – und gefunden?

8 08 2008

Mittlerweile habe sogar ich die Suchstatistik von WordPress gefunden und mir das eine oder andere Grinsen nicht verkneifen können.
Meinen Blog haben zum Beispiel Leute gefunden, die nach „blonde sterben aus“ gesucht haben. Okay, das ist noch einleuchtend, denn genau darüber hatte ich ja hier geschrieben.
Wie man allerdings mit verträumter idealist auf meinem Blog landet kann ich mir nicht wirklich erklären. Habe ich das irgendwo stehen? *grübel* (Ja, spätestens jetzt *lol*)
Ob ich dieser Person kind kann nachts nicht abschalten wohl irgendwie helfen konnte? ;)
Ganz am Anfang suchte einer nach traurig. Dürfte bei Google rund dreiundzwölfzigtrillionen Suchergebnisse gegeben haben.
Aber am besten finde ich den: „wieviel ein meter rohr“
WAS will uns der Suchende damit sagen? :D





Ahoi

7 08 2008

Wir sind endlich wieder zu Hause. Nach einem durchwachsenen Tag, der es zeitweise echt in sich hatte.

Geweckt um sieben Uhr von einem Donnerknall, der einen sogar im Schlaf zusammen zucken ließ. An Schlaf war da natürlich nicht mehr zu denken, denn bei dem einen Donner blieb es nicht. Im abgedunkelten Zelt war es taghell, man hatte das Gefühl den Blitz in seiner Form sehen zu können. Der Lärm war wirklich ohrenbetäubend und bébé Noé hat sich nach dem zweiten Donner ganz schnell wieder unter meiner Bettdecke verkrochen.
Geregnet hat es wie aus Kübeln (laut Wetterdienst waren es 35 l/m²), es wollte auch absolut nicht mehr aufhören.
Wunderschöne Aussichten, schließlich wollten wir eigentlich zusammen packen und nach Hause fahren.

Um acht haben wir uns aus dem Bett bequemt, sind ins Vorzelt gestapft und *platsch* *plitsch* im Eiltempo wieder zurück in den Wagen. Das ganze Vorzelt stand unter Wasser. Schon wieder… hatten wir ja auch erst letztes Jahr im Urlaub… *grummel*
Dabei hatten wir sogar noch Glück im Unglück. Die Sicherungen waren rausgeflogen, noch bevor das Wasser unsere Elektrogeräte erreicht hat. Wir konnten alles noch irgendwie in Sicherheit bringen, ehe das Wasser seinen Höchststand von über 2cm im Zelt erreicht hat.

Um neun, nach dem Frühstück haben wir angefangen zusammen zu packen.
Es wäre halb so wild gewesen, wenn wir nicht den kleinen Wildfang hätten im Auge und im Zaum halten müssen. Wir konnten ihn leider nicht draußen rumtoben lassen, er hat noch immer keine Gummistiefel… Also irgendwie die Sachen packen, das Kind beschäftigen, weiter packen, das Kind bei Laune halten, wieder packen, das Kind dann doch halbwegs wetterfest in die Regenkombi und die tollen Lederschuhe stecken (die noch so wasserdicht sein können, wenn das Wasser so hoch ist, dass es von oben rein läuft), weiter einpacken, das Kind zwischendrin trocken legen, noch ein wenig packen, das Kind zum Mittagsschlaf hin legen und ENDLICH entspannt den Rest packen.
Die letzten Meter ist Noé wieder wach geworden, aber da es da wenigstens nicht mehr in Strömen geregnet hat konnten wir über die asphaltierten Wege des Campingplatzes spazieren, während der Papa den Rest gepackt, zusammen gefaltet und ans Auto gehangen hat.

Normalerweise brauchen wir vom Frühstück bis wir abreisefertig sind 3 bis 4 Stunden. Selbst mit Kleinkind geht das locker. Heute haben wir um kurz nach neun angefangen und waren um 16 Uhr endlich fertig. *ächz*
Den Pfannkuchen haben wir uns danach redlich verdient (und hätten sogar noch einen zweiten geschafft, so ausgehungert waren wir).

Merke 1: Wenn Einheimische am Vortag, der ja mitten in der Woche liegt, abreisen, sollte es einem zu denken geben.
Merke 2: Wenn einem das Bauchgefühl sagt, dass man lieber am sonnigen Tag packen sollte und vielleicht sogar schon fahren sollte, dann sollte man das auch wirklich tun.
Merke 3: Dieser Campingplatz hat uns das letzte Mal gesehen. Wir sind lange und sehr oft dort hin gefahren. 2001 war ich zum ersten Mal dort, meist 2 bis 3 Mal im Jahr. Letztes Jahr hatten wir zum ersten Mal das Problem mit dem Wasser, dieses Jahr schon wieder. Antwort auf meine Beschwerde, dass sich nichts daran geändert hat: „da können wir nix machen, wir wollen das ja auch nicht. da müssen sie schon den regen weg schicken“
Nuja, dann suchen wir uns eben einen Platz der sich um eine Drainage gekümmert hat und dem nicht der gesamte Platz absäuft. Und mit gesamt meine ich tatsächlich den ganzen Platz. Es gab nicht einen einzigen Stellplatz auf dem kein Wasser gestanden hätte.

Btw: Bilder folgen im Laufe der nächsten paar Tage.





Oh Du fröhliche

7 08 2008

Oder Weihnachtsfeeling in der Hochsaison

Ja, ich habe meinen Augen auch kaum getraut und wir sind wirklich mehrmals vorbei gefahren um zu sehen, WAS denn da mitten in der Ferienhochburg Renesse auf dem „Animationsplatz“ steht.
Es war wirklich und alles ernstes eine Eisbahn! Im August, also im Hochsommer, wenn die Leute Strandurlaub machen, Eis essen(!), sich in der Sonne braten lassen!
An so einem Tag konnte man dort allen ernstes Schlittschuh laufen.

Und das beste: Das Animationsteam (wohl die einzigen, die überhaupt mal Schlittschuh gelaufen sind) trugen WEIHNACHTSMÜTZEN!
Nur um nochmal sicher zu gehen: Es ist wirklich August? Und es ist in Europa tatsächlich Sommer? Weihnachten ist wirklich erst in über vier Monaten und wir müssen noch nicht frieren, oder?