Es hat irgendwie funktioniert.
Noé wurde in diesem Jahr bei Weitem nicht so mit Geschenken überschüttet wie letztes Jahr.
Alle haben sich an die Absprachen gehalten und so bekam der kleine Prinz eigentlich nur Duplo, eine Menge Bilderbücher, Buntstifte, eine kleine Packung Haba-Bausteine, Badewannenspielzeug und von uns eine Holzkugelbahn.
Für ihn mehr als genug und er hat sich wirklich über die Sachen gefreut und spielt auch damit. (Am allerliebsten mit dem Duplo-Bagger). Auch das diesjährige Wichtelgeschenk war der Knaller (ein Duplo-Traktor) und wurde mit zu den Lieblingsspielzeugen erkoren.
Beim Drüberlesen find ich es zwar immer noch viel Zeug, aber Bilderbücher zählen ja nicht zum Spielzeug, das Badewannenteil ist wirklich nur zum Baden geeignet, die Buntstifte dienen der Kreativität und die Bauklötze waren „nur“ eine Erweiterung der vorhandenen. Das einzig Neue waren tatsächlich der Bagger und die Kugelbahn, aber beides war definitiv genau das Richtige für ihn.
Einziger Wermutstropfen: Sie hat sich nicht gemeldet. Bzw. sie haben sich nicht gemeldet. Es ist keiner vorbei gekommen, nichtmal für einen Anruf oder eine SMS zu Weihnachten hat es gereicht. Demnach hat der kleine Prinz auch das Weihnachtsgeschenk nicht bekommen, auf das ich mich für ihn besonders gefreut habe.
Jetzt ist Weihnachten vorbei und eigentlich möchte ich nicht mehr, dass Noé weiter Geschenke bekommt. Er soll schon merken, dass Weihnachten etwas besonderes ist und dass es eben nicht jetzt so weiter geht.
Außerdem ist mir das irgendwie auch zu blöd. Wir haben fest damit gerechnet, dass sie vorbei kommen, wenigstens auf dem Weg zur anderen Feier am 1. Feiertag, deswegen kam auch von uns kein Anruf. Aber so gar nichts von sich hören zu lassen finde ich nicht gut.
Erst Recht nicht, wenn hinterher wieder Gejammer kommt, dass das Kind sie ja kaum kenne. Ist das denn ein Wunder?
Bitte, ich kann darauf verzichten, heute und auch in Zukunft!
